Entdecke unsere neuen Halbzeit-Snacks für Hunde und Katzen und mach mit bei unserem EM Gewinnspiel!
Hergestellt in Deutschland
Klimaneutraler Versand in 2-3 Werktagen
ab 49€ versandkostenfrei
4.8/5.0 (über 12.400 Bewertungen)

Tipps zum Fellwechsel bei Hunden

Jeder Hundebesitzer weiß: im Frühjahr und im Herbst ist es wieder so weit. Der Fellwechsel steht an und das bedeutet für uns tägliches Staubsaugen und überall Hundehaare. Aber nicht nur wir haben es schwer, auch unsere Hunde brauchen in dieser Zeit besondere Unterstützung. Hier erfährst du, wie du deinen Hund beim Fellwechsel unterstützen kannst und welche Fütterung sinnvoll ist.

Wieso verliert mein Tier Fell?

Es gibt viele mögliche Gründe für den Fellverlust bei Hunden und Katzen, einschließlich:

  • Saisonaler Fellwechsel: Viele Hunde verlieren ihr Fell saisonal und wechseln ihr Fell im Frühjahr und Herbst

  • Läufigkeit: Erneuerung des Fells bei Hündinnen vor/nach der Läufigkeit

  • Parasitenbefall: Flöhe, Zecken oder Milben können bei Hunden  zu Haarausfall führen

  • Allergien: Hunde können auf bestimmte Allergene, wie Pollen, Staubmilben oder Futtermittel, allergisch reagieren, was zu Haarausfall führen kann

  • Stress: Stress und Angst können bei Hunden zu Haarausfall führen

  • Hormonelle Probleme: Bestimmte hormonelle Probleme wie Hypothyreose oder Cushing-Syndrom können zu Haarausfall führen

  • Infektionen: Pilz- oder bakterielle Infektionen können Haarausfall verursachen

  • Autoimmunerkrankungen: Autoimmunerkrankungen wie Lupus oder Alopecia areata können zu Haarausfall bei Hunden führen

  • Mangelernährung: Eine schlechte Ernährung kann zu Haarausfall und einem schlechten Fellzustand führen

Es ist wichtig, den Grund für den Haarausfall bei deinem Haustier zu bestimmen, um die entsprechende Behandlung einzuleiten und sicherzustellen, dass dein Haustier gesund ist. Wenn du besorgt bist, solltest du deinen Tierarzt aufsuchen, um weitere Untersuchungen durchführen zu lassen.

Zahlen & Fakten zum Fellwechsel

  • Betroffen: alle Hunderassen mit Unterwolle
  • Wann: 2x jährlich, Frühling & Herbst (April-Mai, September-Oktober)
  • Dauer: ca. 6 bis 8 Wochen

Was passiert beim Fellwechsel?

Der Fellwechsel ist ein natürlicher Prozess bei vielen Tieren, einschließlich Hunden. Beim Fellwechsel verliert das Tier alte oder beschädigte Haare und ersetzt sie durch neue Haare. Der Fellwechsel findet normalerweise saisonal statt und wird durch die Veränderungen in der Tageslänge und den Umgebungstemperaturen ausgelöst.

Während des Fellwechsels können Hunde viel Haar verlieren, was zu vermehrtem Haarausfall führen kann. Die meisten Tiere durchlaufen den Fellwechsel ohne größere Probleme, aber einige Tiere können empfindlicher auf den Prozess reagieren und Juckreiz, Hautreizungen oder sogar Haarausfall entwickeln.

Wann wechseln die meisten Hunde ihr Fell?

Hunde haaren, um ihr Fell zu erneuern und sich an die wechselnden Temperaturen anzupassen. Der Fellwechsel ist ein natürlicher Prozess, der im Frühling und Herbst stattfindet. Während dieser Zeit verlieren Hunde ihre alten Haare und ersetzen sie durch neue, um ihre Körper zu schützen und sich auf die kommende Jahreszeit vorzubereiten.

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum anzunehmen, dass das Fell im Herbst einfach wieder nachwächst. Tatsächlich entfernt der Hund sein leichtes Sommerfell und ein dichteres Winterfell ersetzt es. Das dicke Fellkleid ist für den Schutz des Hundes vor Kälte und Wind unerlässlich, um ihm zu ermöglichen, im Winter draußen zu spielen. Der Fellwechsel beim Hund ist normalerweise am intensivsten im April und Mai sowie im September und Oktober, aber es gibt keinen festen Zeitpunkt für den Fellwechsel.

Wie lange dauert der Fellwechsel?

Der Zeitraum des Fellwechsels kann je nach Rasse und individuellem Tier variieren. Generell beginnt der Fellwechsel im Frühling und im Herbst und kann bis zu sechs Wochen dauern. Während dieser Zeit kann es sein, dass Ihr Haustier mehr haart als üblich.

Welche Hunderassen betrifft der Fellwechsel?

Die Menge an Haaren, die dein Hund verliert, hängt nicht nur von der Rasse ab, sondern auch vom Alter und Hormonstatus. Kastrierte Hunde tendieren dazu, mehr zu haaren als nicht kastrierte, und ältere Hunde verlieren oft mehr Haare als jüngere. Zudem ist es bekannt, dass Hündinnen vor ihrem Östrus besonders stark haaren.

Rassen mit erhöhtem Fellwechsel:
  • Deutsche Schäferhunde
  • Labrador Retriever
  • Golden Retriever
  • Huskies
  • Berner Sennenhunde
  • Border Collies
  • Australian Shepherd

Rassen mit weniger Fellwechsel:

  • Pudel
  • Bichon Frisé
  • Basenji
  • Whippet
  • Greyhound

Symptome des Fellwechsels

Während des Fellwechsels können Hunde verschiedene Symptome aufweisen, wie vermehrtes Haaren und Schuppenbildung. Manchmal kann das Haarkleid auch einen ungesunden Eindruck machen und stumpf oder glanzlos wirken. In einigen Fällen können Tiere auch Juckreiz und Hautirritationen aufgrund von abgestorbenem Fell und Hautschuppen erfahren. Darüber hinaus können sie müde und lethargisch wirken oder ihre Fressgewohnheiten ändern. In schweren Fällen können Tiere sogar krank werden, daher ist es wichtig, sie während des Fellwechsels gut zu beobachten und gegebenenfalls tierärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wie helfe ich meinem Tier beim Fellwechsel?

  • Regelmäßiges Bürsten: Bürste dein Tier regelmäßig, um lose Haare zu entfernen und die Durchblutung der Haut zu fördern. Wähle dabei eine Bürste, die auf die Fellstruktur deines Tieres abgestimmt ist

  • Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene und gesunde Ernährung kann das Fellwachstum und die Gesundheit der Haut unterstützen. Besonders wichtig sind hierbei Proteine, Omega-3-Fettsäuren und B-Vitamine

  • Ausreichend Bewegung: Regelmäßige Bewegung fördert die Durchblutung der Haut und kann das Fellwachstum anregen. Außerdem hilft Bewegung Stress abzubauen, der den Fellwechsel negativ beeinflussen kann

  • Stressreduktion: Reduziere den Stress für dein Tier, indem du ihm Rückzugsmöglichkeiten bietest und eine ruhige Umgebung schaffst. Stress kann den Fellwechsel negativ beeinflussen und zu vermehrtem Haarausfall führen

  • Zusätzliche Unterstützung: Es gibt spezielle Produkte wie Ergänzungsfuttermittel oder Shampoos, die das Fellwachstum und die Gesundheit der Haut unterstützen können. Frage deinen Tierarzt oder Tierheilpraktiker nach Empfehlungen

Es ist wichtig zu beachten, dass der Fellwechsel ein natürlicher Prozess ist und es normal ist, dass dein Tier vermehrt Haare verliert. Wenn du jedoch Anzeichen von krankhaften Symptomen oder starken Hautirritationen bemerkst, solltest du einen Tierarzt aufsuchen.

Welche Bürste und wie oft?

Die Wahl der richtigen Bürste:

Je nach Felltyp gibt es verschiedene Arten von Bürsten und Kämmen, die sich am besten eignen:

  • Für Hunde mit gelocktem Fell (z.B. Pudel) empfiehlt sich eine Drahtbürste oder ein grobzinkiger Kamm.
  • Für Hunde mit seidigem Fell (z.B. Spaniel, Malteser) eignet sich eine weiche Bürste oder ein seidiger Kamm.
  • Drahthaarige Hunde (z.B. Rauhaardackel) benötigen eine Bürste mit harten Borsten oder einen speziellen Striegel.
  • Glatthaarige Hunde (z.B. Boxer) können mit einer weichen Bürste oder einem Gummihandschuh gebürstet werden.
  • Langhaarige Hunde (z.B. Golden Retriever, Border Collie) benötigen eine Bürste mit langen, weichen Borsten und eventuell einen Entfilzungskamm, um Verfilzungen zu entfernen. Ein Kamm oder eine Bürste mit langen, abgerundeten Zähnen ist hier sicherer in der Anwendung. 

Es ist wichtig, die richtige Bürste für das Fell deines Hundes zu wählen, um Verletzungen oder Schmerzen zu vermeiden und das Fell gründlich zu pflegen. Es empfiehlt sich, die Bürste oder den Kamm sanft und vorsichtig durch das Fell zu ziehen, um Knoten und Verfilzungen zu lösen und das Fell glänzend und gesund zu halten.

Kämmrythmus:

Abhängig vom Typ des Fells gibt es empfohlene Kämmrhythmen:

  • Für Hunde mit gelocktem Fell wie Pudel,  zwei- bis dreimal pro Woche 

  • Bei Hunden mit seidigem Fell wie Spaniel oder Malteser,  ein- bis zweimal im Monat zu kämmen

  • Drahthaarige, glatthaarige oder langhaarige Rassen wie Rauhaardackel, Golden Retriever und Border Collie, die viel Unterwolle haben, mind. einmal pro Woche

zurück zu The Daily Dog